2019 Ukraine und Rumänien

Dieses Jahr gibt es mal keinen langen und weiten Urlaub. Aber weg müssen Wir auf jeden fall. Also Wie wärs denn mal mit der Ukraine. Die Ziele stehen so halbwegs. Erstmal durch Polen , erste Station in der Ukraine wird Lemberg weiter nach Kiev , ein Besuch von Tschernobyl ( na das wissen wir noch nicht) dann natürlich ein paar Tage in Odessa am Schwarzen Meer. Die Rückfahrt geht über Rumänien , Schwarzes Meer und Bucarest. Durch Ungarn und die Slowakei zurück.

Nun sind Wir wieder zurück , von unserer kleinen , schnellen Osteuropa Rundreise.

Los ging es am Freitag den 30.8.2019 , natürlich nach der Frühschicht , keine Urlaubszeit vertrödeln. Gegen 16 Uhr ging es los Richtung Polen, über Dresden , Görlitz , Breslau und weiter hinter Krakow. Ankunft gegen 23.30 in unserem Hotel. Natürlich war es eine kurze Nacht denn Samstag früh ging es weiter Richtung Ukraine.

Samstag 31.8 Abfahrt  8 Uhr  , nach einem leckeren Frühstück. Laut Foren im Internet haben Wir uns für den Grenzübergang nördlich der Autobahn entschieden, in Budomierz . Landstraße bis zur Grenze nicht beste aber machbar. Grenze sieht ziemlich neu aus.  Keine LKW`s nur 10 Autos. Also hinten anstellen und warten. Ca. 20 Minuten dann ging es los . Alle durften auf das Gelände fahren. Es wurden die Pässe eingezogen , dazu noch Fahrzeugpapiere und  der Führerschein. Man sollte schon wissen wo die Fahrgestellnummer des Autos ist , denn die wurde genau kontrolliert, natürlich auch der Kofferraum , Handschuhfach u.s.w. Nach ca.15 Minuten gab es die Pässe zurück. 10 Meter weiterfahren , dann Ukrainische Kontrolle. Pässe , Fahrzeugpapiere , Führerschein und grüner Versicherungsschein. Aus anderen Foren wurde berichtet das die Ukraine noch einen Betrag Bargeld sehen möchte das man über die Zeit in der Ukraine über finanzielle Mittel verfügt, oder auch ein D Aufkleber am Auto , das war alles nicht der Fall.   10 min dann war alles  erledigt. Keine weiteren Kontrollen. Ein neues unbekanntes Land . Und schon nach der ersten Kurve der Schock. Straßen mit Riesenlöchern. Mehr wie 30-40 km/h waren nicht drin , zwischendurch Abschnitte 50m ohne Löcher. KATASTROPHE. Da hätten Wir doch lieber auf der Hauptstrecke 2 Stunden an der Grenze gestanden. Jetzt müssen Wir durch noch 70 KM bis Lemberg/LWIW. Auf einmal ein Armeeposten vor uns , mit Schranke. Mein erster Gedanke , die Straße fahre ich nicht zurück. Nettes Gesicht machen , freundlich fragen Lwiw???  Die Schranke öffnet sich , es darf passiert werden. Nach 1 km sieht man an der Seite Militärfahrzeuge , Panzer , Übungsgelände  e.t.c.  So ein Mist wo sind wir den hier gelandet. Langsam geht’s weiter , bei den Straßen geht’s ja auch nicht schnell. Ca.20km , wieder Schranke und 3 Soldaten. Wieder freundlich lächeln. Lwiw, Lemberg??? Schulterzucken bei allen drei Kameraden. Einer macht die Schranke auf und lässt uns passieren. Die haben garantiert nicht verstanden was wir wollen. Die ganze Zeit ging es über Militärgelände, kein Fahrzeug in Sicht , Panzerspuren auf den Feldern nebenan und einfach niemand. Wir waren froh endlich durch zu sein. Die Straße wurde aber nicht besser. Doch dann plötzlich ein große Straße , ohne Löcher. Noch 25 KM bis Lemberg. Einfahrt in die Stadt , sieht ein bissl aus wie damals in der DDR. Erstmal tanken , Benzin Bleifrei 1 Euro , passt. Weiter in die Innenstadt, auch da sind die Straßen in einem miserablen  Zustand. In Parkplatz wird schnell gefunden, in der nähe der Innenstadt.

Man muss schon sagen in den Städten sieht man schon die Veränderungen. Viele Häuser sind Renoviert , es gibt kleine feine Gaststätten und wir sehen jede Menge Hochzeitspaare die Fotos in der Innenstadt machen. Wir nehmen noch einen kleinen Snack im Cafe Poszta  ein und schlenkern durch die Stadt.

Am späten Nachmittag geht’s weiter Richtung Rivne eine Großstadt zwischen Lemberg und Kiew. Laut Reiseführer gibt es dort den Tunnel of Love . Eine Zugstrecke die in den Wald geschlagen wurde und jetzt sind die Bäume ringsum schön grün , es soll einfach super aussehen. Und da es ungefähr auf dem Weg liegt geht’s dorthin. Ankunft gegen 20 Uhr im Hotel Tunnel of Love in Klewan einer Kleinstadt bei Rivne und 30 m vom Tunnel entfernt. Wir müssen vorm Hotel Tor warten , nach einer kurzen weile kommt eine Security und lässt uns rein. Die Dame des Hauses ist sehr bemüht und das Hotel sieht wirklich Top aus. Leider ohne Restaurant und außer uns ist niemand hier. Leider verspüren wir noch Hunger und machen uns auf den Weg in die Innenstadt es ist mittlerweile 21 Uhr. Ein Restaurant in der Mitte der Stadt hat geöffnet. Leider befindet sich drin eine Riesen Geburtstagsfeier mit 100 Leuten. Erst trauen wir uns nicht rein , aber der Hunger ist stärker. Keiner Spricht Englisch oder Deutsch, wir zeigen mit den Händen ,HUNGER. Glücklicherweise wird uns ein Tisch angeboten. Die nette Bedienung gibt alles , trotz das die Bude voll ist. Lecker Pelmeni , Brot für 2  und Getränke wird bestellt . In der Hütte ist es Laut , die Wodka und Weinflaschen gehen von gast zu Gast. Beim bezahlen grübeln wir ob das der ernst ist 4 Euro für alles?? Aber ja!!! Glücklich und satt geht’s zurück ins Hotel.

Am späten Nachmittag geht’s weiter Richtung Rivne eine Großstadt zwischen Lemberg und Kiew. Laut Reiseführer gibt es dort den Tunnel of Love . Eine Zugstrecke die in den Wald geschlagen wurde und jetzt sind die Bäume ringsum schön grün , es soll einfach super aussehen. Und da es ungefähr auf dem Weg liegt geht’s dorthin. Ankunft gegen 20 Uhr im Hotel Tunnel of Love in Klewan einer Kleinstadt bei Rivne und 30 m vom Tunnel entfernt. Wir müssen vorm Hotel Tor warten , nach einer kurzen weile kommt eine Security und lässt uns rein. Die Dame des Hauses ist sehr bemüht und das Hotel sieht wirklich Top aus. Leider ohne Restaurant und außer uns ist niemand hier. Leider verspüren wir noch Hunger und machen uns auf den Weg in die Innenstadt es ist mittlerweile 21 Uhr. Ein Restaurant in der Mitte der Stadt hat geöffnet. Leider befindet sich drin eine Riesen Geburtstagsfeier mit 100 Leuten. Erst trauen wir uns nicht rein , aber der Hunger ist stärker. Keiner Spricht Englisch oder Deutsch, wir zeigen mit den Händen ,HUNGER. Glücklicherweise wird uns ein Tisch angeboten. Die nette Bedienung gibt alles , trotz das die Bude voll ist. Lecker Pelmeni , Brot für 2  und Getränke wird bestellt . In der Hütte ist es Laut , die Wodka und Weinflaschen gehen von gast zu Gast. Beim bezahlen grübeln wir ob das der ernst ist 4 Euro für alles?? Aber ja!!! Glücklich und satt geht’s zurück ins Hotel.

Sonntag  01.09  7.30 Uhr haben wir unser Frühstück bestellt und es wird aufgetischt. In kleinen  Hotels in der Ukraine ist es meist so das man Abends bescheid sagt was man möchte. Das klappte auch überall ganz gut. Jetzt aber ab zum Tunnel. Erst erstaunen , da es nicht so aussieht wie auf dem Reiseführer. Ca.500m gehen wir auf den Gleisen in den Waldtunnel und dann erschließt sich auch das Bild vom Reiseführer. Siehe Bilder.

Jetzt geht’s aber weiter nach Kiew. Kurz nach Mittag Ankunft im Hotel in der Hauptstadt. Die fahrt in die City war schon Chaotisch aber das sind wir gewöhnt von anderen Reisen. Auch die Straßen waren um einiges besser. Nach dem Check in geht’s natürlich gleich los.

Die Stadt ist schon ziemlich groß und vor allem interessant.  Super ist auch das der Maydanplatz und die gr0ße Straße davor Sonntags Autofrei ist.

Die Stadt ist schon ziemlich groß und vor allem interessant.  Super ist auch das der Maydanplatz und die gr0ße Straße davor Sonntags Autofrei ist.

Abends geht’s noch an den Dnepr der mitten durch die Stadt fließt. Es sind  jede Menge Restaurants und Bars auf der Promenade. Der Blick über den Fluss ist wunderbar und  das Essen ist super Lecker.

Wir lassen den Abend ausklingen und bringen unsere geschundenen Füße zurück ins Hotel.

Montag 02.09 Vor dem Frühstück gehen wir nochmal Drohne steigen lassen , mitten in der Stadt. Keinen stört es. Heute geht’s nochmal ne Runde durch die City alles erledigen was noch auf dem Plan steht.

Nachmittags brechen wir wieder auf Richtung Odessa. Das Hotel haben wir noch schnell beim Mittag essen gebucht. 500 KM fast nur gerade aus Richtung Süden. Noch im hellen treffen wir in Odessa ein.  Check in und ab in die Innenstadt. Unser Hotel befindet sich in einem nicht so schönen Til von Odessa. Bis zur Innenstadt ca. 2KM , angekommen und es sind jede Menge Menschen auf der Hauptstraße . An jeder Ecke Kneipen , es ist jede Menge Trubel. Aber die Innenstadt sieht super aus, hat sich Ordentlich rausgeputzt. An jeder Ecke findet man ein Cafe oder es ist ein kleines Mobil , auch haben wir diverse alte B1000 Barkas gesehen die umgebaut wurden.

Dienstag 03.09 Auch der nächste Tag ist für Odessa reserviert. Aber am Nachmittag ist dann auch alles gesehen und es  geht nochmals 100 km südlich nach Satoka , dem Urlaubsort am Schwarzen Meer in der Ukraine. Unser Hotel ist ´sehr schwer zu finden. Und auch das was wir bis jetzt von der Ortschaft gesehen haben stimmt uns nicht glücklich. Auf zum Strand , der ist schön breit und feiner Sandstrand. Viele Leute sind nicht unterwegs, auch die paar Gaststätten  die wir gesehen haben sind schon zu. Natürlich geht es ab in Wasser, leider voller Algen aber wenn man schon mal hier ist, geht’s auch rein. Das Wetter ist und wohl gesonnen bis jetzt nur Sonnenschein bei 28C.Am späten Nachmittag drehen wir noch eine Runde und suchen etwas zum Abendbrot. Es gestaltet sich schon schwer etwas zu finden, weil fast alles geschlossen hat. Zum Glück wird ein kleines Strandlokal gefunden. Vor der Bestellung fragen wir ob Kartenzahlung genehm ist, leider nein. Wir staunen weil bis jetzt alles mit Karte ging. Ein Blick in die Speiskarte zeigt uns aber das wir uns mit dem bisschen Hrywna die wir haben noch etwas Essen können. Wir lassen den Abend ausklingen.

Mittwoch 04.09 Im Hotel gibt es Frühstück , es wird wie immer am Platz serviert. Nach einer halben Stunde kommen schon mal die Spiegeleier und dann im 1/4  Stundentakt , die Marmelade, Brötchen , Kaffee , Nachtisch. Nach einer gefühlten Ewigkeit sind wir fertig und brechen auf, Richtung Rumänien. Die fahrt geht über Holperpisten und auch auf dem Feld Richtung Moldawien. Es lässt sich leider nicht vermeiden dadurch zufahren , da es zwischen Ukraine und Rumänien keinen Grenzübergang gibt. Hinter der Stadt Reni , endlich die Grenze , unscheinbar , ca. 8 Autos vor uns. Wir stellen uns an ein Grenzer kommt und kontrolliert alles und sammelt die Pässe ein.#

Mit allen Papieren , Pässe , Fahrzeugschein, Führerschein und grüner Versicherungsschein, geht’s auf die linke Seite der Grenze Pässe stempeln , dann in das Gebäude gegenüber der Straßenseite , Es gibt Zettel und Stempel , einfach nur Schikane. Zum Abschied nochmal Auto Ansicht und Zettel abgeben . ca.45 min. auf der Seite . Ukraine Ausreise , Moldawien Einreise.

Da wir vor der Grenze keine Tankstelle mehr gesehen haben, tanken wir hier. Nagelneue Tankstelle und Kartenzahlung. Danach weiter zur Moldawischen Ausreise . Also von  der einen zur anderen Grenze sind es ca. 1 KM. Es wird kontrolliert , die Pässe kontrolliert du die strenge Grenzerin fragt mich ob ich eine Vignette gekauft habe. ??Für einen Kilometer Grenzstreifen?? Gibt es in Moldawien überhaupt Straßenmaut?? Ehe Sie mir die Pässe zurück gibt muss ich echt noch in der Bank , gleich nebenan eine Vignette kaufen , ca. 4 Euro, unsere letzten Hrywna gehen dafür drauf. Ich Tausche gleich noch Rumänische Lei , der Kurs dort ist gut. Zurück am Auto , bekomme ich Pässe und Papiere wieder. Ist das schon Abzocke , für 1 KM Maut?? Bevor ich mich streite, dann bekommt sie eben ihr Recht.

Einreise Rumänien , nur ein Auto vor uns. Ein Beamter begrüßt uns auf Deutsch. Guten Tag , Willkommen in Rumänien. Die Frage ob es schön war in der Ukraine kann ich nur bejahen. Er war sichtlich erstaunt aber sehr freundlich. Ein Blick in den Pass und weiter geht die Fahrt Richtung Mamaia am Schwarzen Meer. Wir erreichen Mamaia gegen 18 Uhr, jede Menge Hotels und Touristen , ganz anders als in der Ukraine in Satoka. Das Hotel wird bezogen und wir machen uns auf den weg zum Strand, vorbei an Souvenirständen und jeder Menge Restaurants aus denen Livemusik kommt. Wir lassen den Abend ausklingen

Einreise Rumänien , nur ein Auto vor uns. Ein Beamter begrüßt uns auf Deutsch. Guten Tag , Willkommen in Rumänien. Die Frage ob es schön war in der Ukraine kann ich nur bejahen. Er war sichtlich erstaunt aber sehr freundlich. Ein Blick in den Pass und weiter geht die Fahrt Richtung Mamaia am Schwarzen Meer. Wir erreichen Mamaia gegen 18 Uhr, jede Menge Hotels und Touristen , ganz anders als in der Ukraine in Satoka. Das Hotel wird bezogen und wir machen uns auf den weg zum Strand, vorbei an Souvenirständen und jeder Menge Restaurants aus denen Livemusik kommt. Wir lassen den Abend ausklingen

Donnerstag 05.09 Ein nicht so schönes Hotelfrühstück nimmt uns ein bissl die gute Stimmung aber zum Strand gehen wir trotzdem nochmals. Leider ist heute Nieselregen angesagt. Mittags geht es dann Richtung Bucarest weiter , 2 h Autofahrt , sehr gute Landstrasse / Autobahn. Geparkt wird zentral und auf geht’s zur Stadtbesichtigung.

Was soll man sagen , Bucarest gefällt uns nicht so sehr. Deshalb geht’s weiter zum Schloss Bran in der nähe von Brasov.